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Gras
" Nicht das, was wir erleben, sondern wie
wir empfinden was wir erleben macht unser Schicksal aus."

(Marie von Eber-Eschenbach)
 


Die homöopathische Behandlung:

Der Anspruch an eine homöopathische Behandlung ist die möglichst vollständige Beseitigung der Ursache einer Krankheit, was mit Beschwerdefreiheit und Heilung/Heilsein einhergeht.

Dies sollte alle Bereiche unseres Seins beinhalten, sowohl das körperliche als auch das emotionale und geistige Gleichgewicht.
Gesundheit meint in diesem Sinne also nicht nur die Abwesenheit von Symptomen, sondern auch und vor allem eine Art innere Zufriedenheit, Stimmigkeit, Energie, Tatkraft... usw. - etwas das viele vielleicht mit dem Wort: Glück ausdrücken würden.

Auch die Akzeptanz einer möglicherweise irreversiblen, d.h. nicht mehr rückgängig zu machenden Störung/Erkrankung kann dieses Glück darstellen, da sie inneren Frieden mit sich bringt.
Wann immer im Verlauf der homöopathischen Behandlung die Heilung, dieser innere Frieden für jemanden eintritt, ist allein vom Empfinden der Patientin/des Patienten abhängig.

Die homöopathischen Mittel sind dabei eine Art Anstoß für die sogenannte Lebenskraft, unsere Selbstheilungskräfte , das ganz individuelle Gleichgewicht wieder herzustellen.

Meine Aufgabe dabei ist es, das jeweils passende homöopathische Heilmittel für Sie zu finden und Sie Schritt für Schritt in Ihrem Heilungsprozeß soweit zu begleiten, wie Sie das wünschen.
Um das jeweils passende Heilmittel für Sie zu ermitteln, bedarf es des Gespräches (Anamnese). Im Gegensatz zu anderen Therapien, die ebenfalls mit Gespräch, Befragung arbeiten, darf es sich hier auch leicht anfühlen.

Die Wahl der Arznei richtet sich nicht nach den üblichen (schulmedizinischen) Krankheitsbezeichnungen sondern nach rein individuellen Faktoren. Dr. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, sagte dazu, dass wir "keine Krankheiten sondern Menschen behandeln ".

Bei Fragen zur homöopathischen Behandlung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


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Zum Weiterlesen:


Ein kurze Einführung in die (Klassische) Homöopathie:


"Similia Similibus Curentur = Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt."

Dieses Heilprinzip ist vor über zweihundert Jahren von dem deutschen Arzt und Apotheker
Dr. Samuel Hahnemann (s.u.) begründet worden und beruht auf der sogenannten "Ähnlichkeits- oder Similiaregel". Diese besagt, dass ein Stoff, der bei einem gesunden Menschen gewisse Störungen und Krankheiten hervorruft, ähnliche Symptome bei Kranken auch zu heilen vermag. (s.u.)
Die Grundstoffe für die homöopathischen Arzneimittel werden hauptsächlich aus der Natur gewonnen wie z.B. Mineralien oder Pflanzen, es finden aber in der heutigen Zeit auch andere Stoffe (z.B. potenzierte Umweltgifte, Erreger usw.) ihre Anwendung.
Es ist der besondere Verdienst Dr.S.Hahnemanns, eine Methode entwickelt zu haben, diese Stoffe so aufzubereiten, dass sich Ihre Heilwirkung auch bei schweren körperlichen, seelischen und geistigen Störungen entfalten können, ohne dass der Patient schädliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss. Die homöopathischen Medikamente werden in einem genau festgelegten speziellen Verfahren hergestellt, in dem sie in vielen Schritten jeweils verdünnt und verschüttelt, d.h. potenziert werden.
Die fein abgestimmte Verdünnung und Potenzierung bewirkt, dass Stoffe, die ansonsten zu gering oder zu stark wirksam wären, wie z.B. Quecksilber, bestimmte Pflanzen oder auch Krankheitserreger zur Heilung eingesetzt werden können, ohne dabei schädliche Nebenwirkungen hervorzurufen.
Durch die sog. Potenzierung/Verschüttelung entfaltet sich die therapeutische Wirksamkeit der Arzneien auch auf tieferen Ebenen, d.h. auch auf den emotionalen und geistigen Bereich.
Seitdem wurde diese Methode von zahlreichen Heilpraktikern und Ärzten auf der ganzen Welt geprüft, angewendet und weiterentwickelt und konnte vielen Patienten wieder zu Wohlbefinden und stabiler Gesundheit verhelfen.

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Eine kurze Biographie und Ehrung des Begründers der Homöopathie
Dr. Samuel Hahnemann:

Dr. med. Samuel Hahnemann war ein deutscher Arzt , Apotheker und Chemiker, (1755 - 1843).

Er wurde am 10.4.1755 in Meißen geboren. Er studierte Medizin, fand aber später in seiner Arztpraxis keine Befriedigung in der Anwendung und den Möglichkeiten der damals üblichen schulmedizinischen Methoden und hielt diese außerdem für schädlich und gefährlich für die Kranken.
Aufgrund dessen gab er seine Praxis auf und verdiente den Lebensunterhalt für sich und seine Familie mit Übersetzungen.
Er beherrschte acht Sprachen perfekt und verstand noch einige mehr.
Während der Übersetzungen von Cullens "Materia Medica" stieß er auf dessen Erklärungen zur Wirkung von Chinarinde bei Malaria, die er als unzutreffend erkannte. Daraufhin begann er die Wirkung der Chinarinde an sich selbst zu prüfen und entdeckte, dass er bei dessen
Einnahme Symptome entwickelte, die der Malaria eigen waren. Das war sozusagen die Geburtsstunde der Homöopathie.
Seitdem prüfte er zahlreiche Substanzen, zunächst an sich selbst, im weiteren prüften auch seine Frau und seine (11) Kinder. Später unterstützten ihn aufgeschlossene Freunden und Kollegen. Insgesamt prüfte er selbst über 100 Mittel und forschte intensiv und wissenschaftlich fundiert sein restliches Leben lang und hinterließ ein noch heute hochbedeutendes Grundlagenwerk zur Homöopathie und zum tiefen Verständnis von Heilung und zur Entstehung von Krankheit.
Anschließend dokumentierte und veröffentlichte er seine Untersuchungsergebnisse und seine Erkenntnisse der Ähnlichkeitsregel – Similia smimilimus curentur (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden) und konnte in der praktischen Umsetzung seiner Therapie viele Behandlungserfolge verzeichnen. Erst viele Jahre später prägte er den Begriff Homöopathie und gleichzeitig auch den Begriff der Allopathie.
Beide Wörter stammen aus dem griechischen. "Homöos" bedeutet ähnlich, "Pathos" Leiden und "Allos" das andere.
Diese verschiedenen Heilprinzipien wurden von Hippokrates bereits benannt:

1. Similia similius curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt)
2. Contraria cortrariis curentur (Gegensätzliches wird durch Gegensätzliches geheilt)

Dem ersten Prinzip entspricht die Homöopathie. (s.o.)

Mit dem zweiten Prinzip arbeitet die Schulmedizin. Ein Beispiel: Sie verordnet z.B. bei Wasseransammlungen im Körper wassertreibende Mittel, bei schwacher Herztätigkeit ein herzanregendes Mittel usw.. Da die lästigen Symptome mit dieser Methode des Gegensätzlichen
z.T. recht schnell beseitigt werden können, hat der Patient anfangs das Gefühl der Besserung. Die Ursache der Krankheit bleibt bei dieser Methode jedoch unberücksichtigt und der Patient wird "auf das Mittel eingestellt".
Sobald die entsprechenden Medikamente weggelassen werden, tauchen die ursprünglichen Symptome wieder auf, da sie lediglich unterdrückt, aber nicht geheilt wurden. Außerdem treten mehr oder weniger starke Nebenwirkungen hinzu, die dann ggf. ebenfalls wieder mit (Dauer-) Medikamenten behandelt werden müssen, die Lebenskraft wird weiter geschwächt usw.

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