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Dr. Samuel Hahnemann
"Das höchste Ideal ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten und unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen."
(Dr.med.Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst,§2
)
 


Der Ablauf der homöopathischen Behandlung:

Das Kernstück der Homöopathischen Behandlung ist die sogenannte Erstanamnese, die sich über ein bis zwei Stunden erstrecken kann. Während diesem ausführlichen Gespräch werden möglichst vollständig alle Symptome und Befindlichkeiten des Patienten/der Patientin aufgenommen. Diese Informationen werden anschliessend von mir ausgewertet, um das jeweils passende homöopathische Arzeneimittel zu ermitteln.
Diese Arznei setzt optimalerweise den Selbstheilungsprozeß in Gang, die sogenannte Lebenskraft wird angeregt, das natürliche Gleichgewicht im Organismus (wieder) herzustellen.
(s.u. und bei "Fragen") Bei den Folgeterminen wird ermittelt, wie die Heilung verläuft und welche homöopathischen Arznein weiterhin in Frage kommen.

Der Abstand zwischen den Behandlungsterminen variiert je nach Schwere der Krankheit zwischen 3 und 8 Wochen, üblicherweise hat sich ein 4-wöchiger Rhythmus bewährt.
In der Zwischenzeit verbleibe ich je nach Bedarf in telefonischem Kontakt mit meinen Patienten.

Die Dauer der konstitutionellen Behandlung richtet sich jeweils nach der individuellen Krankheitsgeschichte und der familiären Belastung.
Allgemein kann gesagt werden, dass leichte, nicht allzulange bestehende Symptome relativ schnell geheilt werden können, währenddessen chronische, schwerwiegendere Erkrankungen, die u.U. lange mit vielen schulmedizinischen Medikamenten "behandelt" wurden einige Monate oder länger der homöopathische Behandlung bedürfen, um wirklich vollständig geheilt zu werden.
Dagegen kann ein einmaliges oder akutes Problem, wie z.B. eine Schnittverletzung, eine Prellung oder eine akute Erkältung binnen kurzem (sogar innerhalb von Stunden) mit Hilfe der Homöopathie beseitigt werden.


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Ein kurze Einführung in die (Klassische) Homöopathie:


"Similia Similibus Curentur = Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt."

Dieses Heilprinzip ist vor etwa zweihundert Jahren von dem deutschen Arzt und Apotheker
Dr. Samuel Hahnemann begründet worden und beruht auf der sogenannten "Ähnlichkeits- oder Similiaregel". Diese besagt, dass ein Stoff, der bei einem gesunden Menschen gewisse Störungen und Krankheiten hervorruft, ähnliche Symptome bei Kranken auch zu heilen vermag. (s.u.)
Die Grundstoffe für die homöopathischen Arzneimittel werden hauptsächlich aus der Natur gewonnen wie z.B. Mineralien oder Pflanzen, es finden aber in der heutigen Zeit auch andere Stoffe (z.B. potenzierte Umweltgifte, Erreger usw.) ihre Anwendung.
Es ist der besondere Verdienst Dr.S.Hahnemanns, eine Methode entwickelt zu haben, diese Stoffe so aufzubereiten, dass sich Ihre Heilwirkung auch bei schweren körperlichen, seelischen und geistigen Störungen entfalten können, ohne dass der Patient schädliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss. Die homöopathischen Medikamente werden in einem genau festgelegten speziellen Verfahren hergestellt, in dem sie in vielen Schritten jeweils verdünnt und verschüttelt, d.h. potenziert werden.
Die fein abgestimmte Verdünnung und Potenzierung bewirkt, dass Stoffe, die ansonsten zu gering oder zu stark wirksam wären, wie z.B. Quecksilber, bestimmte Pflanzen oder auch Krankheitserreger zur Heilung eingesetzt werden können, ohne dabei schädliche Nebenwirkungen hervorzurufen.
Durch die sog. Potenzierung/Verschüttelung entfaltet sich die therapeutische Wirksamkeit der Arzneien auch auf tieferen Ebenen, d.h. auch auf den emotionalen und geistigen Bereich.
Seitdem wurde diese Methode von zahlreichen Heilpraktikern und Ärzten auf der ganzen Welt geprüft, angewendet und weiterentwickelt und konnte vielen Patienten wieder zu Wohlbefinden und stabiler Gesundheit verhelfen.

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Eine kleine Ehrung für den Begründer der Homöopathie Dr.Samuel Hahnemann und kurze Geschichte zur Entdeckung dieses wunderbaren Heilprinzips:

Dr. med. Samuel Hahnemann war ein deutscher Arzt , Apotheker und Chemiker, (1755 - 1843).

Er wurde am 10.4.1755 in Meißen geboren. Er studierte Medizin, fand aber später in seiner Arztpraxis keine Befriedigung in der Anwendung und den Möglichkeiten der damals üblichen Heilmethoden und hielt diese außerdem für schädlich und gefährlich für die Kranken.
Aufgrund dessen gab er seine Praxis auf und verdiente den Lebensunterhalt für sich und seine Familie mit Übersetzungen.
Er beherrschte acht Sprachen und verstand noch einige mehr. Bereits mit zwölf Jahren sprach er fließend vier Sprachen.
Während der Übersetzungen von Cullens "Materia Medica" stieß er auf dessen Erklärungen zur Wirkung von Chinarinde bei Malaria, die er als unzutreffend erkannte. Daraufhin begann er die Wirkung der Chinarinde an sich selbst zu prüfen und entdeckte, dass er bei dessen
Einnahme Symptome entwickelte, die der Malaria eigen waren. Um einen Zufall auszuschließen, prüfte er mehrmalig, aber er kam immer auf dasselbe Ergebnis. Das war sozusagen die Geburtsstunde der Homöopathie.
Seitdem prüfte er zahlreiche Substanzen zunächst an sich selbst. Insgesamt prüfte er über 100 Mittel, wobei er von seiner Frau, seinen 11 Kindern und aufgeschlossenen Freunden und Kollegen unterstützt wurde.
Anschließend dokumentierte und veröffentlichte er seine Untersuchungsergebnisse und seine Erkenntnisse der Ähnlichkeitsregel – Similia smimilimus curentur (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden) und konnte in der praktischen Umsetzung seiner Therapie viele Behandlungserfolge verzeichnen. Erst viele Jahre später prägte er den Begriff Homöopathie und gleichzeitig auch den Begriff der Allopathie.
Beide Wörter stammen aus dem griechischen. "Homöos" bedeutet ähnlich, "Pathos" Leiden und "Allos" das andere.
Diese verschiedenen Heilprinzipien wurden von Hippokrates bereits benannt:

1. Similia similius curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt)
2. Contraria cortrariis curentur (Gegensätzliches wird durch Gegensätzliches geheilt)

Dem ersten Prinzip entspricht die Homöopathie. (s.o.)

Mit dem zweiten Prinzip arbeitet die Schulmedizin. Ein Beispiel: Sie verordnet z.B. bei Wasseransammlungen im Körper wassertreibende Mittel, bei schwacher Herztätigkeit ein herzanregendes Mittel usw.. Da die lästigen Symptome mit dieser Methode des Gegensätzlichen
z.T. recht schnell beseitigt werden können, hat der Patient anfangs das Gefühl der Besserung. Die Ursache der Krankheit bleibt bei dieser Methode jedoch unberücksichtigt und der Patient wird "auf das Mittel eingestellt".
Sobald die entsprechenden Medikamente weggelassen werden, tauchen die unrsprünglichen Symptome wieder auf, da sie lediglich unterdrückt, aber nicht geheilt wurden. Außerdem treten mehr oder weniger starke Nebenwirkungen hinzu, die dann ggf. ebenfalls wieder mit (Dauer-) Medikamenten behandelt werden müssen, die Lebenskraft wird weiter geschwächt usw.

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