Die Arbeit mit Glaubenssätzen:
Dabei gibt es natürlich Glaubenssätze, die weniger und manche die weitaus mehr schmerzlich sind.
Es versteht sich von selbst, dass mit Glaubenssätzen, die uns glücklich machen, gar nicht oder nur bedingt gearbeitet werden muss.
Hier einige Beispiele/Sätze von der Art, die uns eher unglücklich macht, die aber fast jede/r kennt:
- "Meine Freundin sollte pünktlich(er) sein"
- "Mein/e Partner/in sollte liebevoller sein"
- "Mein Chef sollte meine Arbeit (mehr) schätzen"
- "Die Politiker sollten sich (mehr) um die Umwelt/Wirtschaft ect. kümmern."
- "Meine Eltern hätten mich (mehr) lieben sollen."
- "Ich kann/darf nicht erfolgreich sein"
- "Ich bin nicht liebenswert"
Diese oder ähnliche Sätze tragen wir häufig mehr oder weniger bewußt in uns.
Manche davon basieren auf eigenen (z.T. unangenehmen) Erfahrungen, andere wiederum haben wir von unseren Eltern oder anderen Personen unseres Vertrauens oder der Gesellschaft übernommen.
Die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Realität und unseren Glaubenssätzen (Vorstellungen) veranlassen uns, "Krieg" mit unserer Umgebung zu führen. Dieser Kampf kann mitunter viel Kraft und Zeit kosten und einen erheblichen Teil unserer (Lebens-)Freude blockieren.
Es geht bei der Arbeit mit Glaubenssätzen nicht darum festzustellen, ob diese gut oder schlecht, berechtigt oder ungerechtfertigt sind und auch nicht darum, sie durch "positive" Glaubenssätze auszutauschen.
Vielmehr dient die Überprüfung unserer Gedanken dazu, uns aus der Umklammerung unserer Vorstellungen zu befreien und uns offen für die Wirklichkeit jenseits unserer Bewertungen
zu machen.
Es ist immer wieder verblüffend und befreiend zu sehen, wie mit einer relativ einfachen und unkomplizierten Überprüfung unserer Gedanken sehr viel Druck und Anspannung verschwinden und einer gelassenen und entspannten Haltung Platz machen können (auch wenn sich dabei die Realität - zu diesem Zeitpunkt- nicht im geringsten verändert hat).
Bei der Arbeit mit Glaubenssätzen bediene ich mich hauptsächlich der Arbeit von
Byron Katie ("The Work") für die ich sehr dankbar bin. Aber auch Hilfreiches aus dem reichen psychologischen Schatz des Buddhismus, dem NLP, Schamanismus u.a. fließen hier in meine Arbeit mit ein.
"Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst."
